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Mittlerweile habe ich mich damit abgefunden, dass mich ein "normales" Leben nicht zufriedestellt.
Anscheinend brauche ich dieses Gefühl der Leere.
Ich suhle mich darin, fühle mich zuhaus.

Ich habe es mir noch nie einfach gemacht. Wozu also damit anfangen?
Und während ich diese Zeilen schreibe, zerbricht auch das letzte Quantum Hoffnung. Solche Zeilen sehen immer so..endgültig aus. Und in meinem Fall sind sie es wohl auch.

Es ist seltsam: Ich kann das, was in meinem Kopf rumschwirrt, in genau derselben Wortwahl in diesen
Text packen - und trotzdem fühlt es sich gänzlich anders an.

Meine Hände machen sich selbstständig, ich kann das, was aus mir herausbricht, nicht mehr aufhalten.

Die Menschen kotzen mich an. So selbstzufrieden, so eingeschänkt in ihrem Denken. Wieso schaut und denkt niemand weiter? Wieso will man so leben?
Jeden Tag in seiner Routine verstrickt, man weiss, dass man etwas vermisst. Aber entweder man verdrängt diesen Gedanken oder man bildet sich ein, dass der eigene Verstand einem einen Streich spielt.
Ich habe schon lange aufgehört begreifen zu wollen - weil ich es einfach nicht begreifen kann.

Ich möchte aufbrechen, den Anker einholen, die Segel setzen. Bis ich bemerke, dass das Meer unter mir ausgetrocknet ist. Die Fische schnappen mit letzter Kraft nach Luft, bis sie verenden.
Und ich stehe an Deck, die Leinen noch in der Hand.

Und frage mich, ob das Meer irgendwann zu mir zurückkehrt.
24.10.11 10:14


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